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Neuerungen 2026 - Das sollten Eigentümer und Vermieter wissen

  • Autorenbild: Immobilien am See
    Immobilien am See
  • 22. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

1. Mietpreisbremse bleibt bestehen

Die bundesweite Mietpreisbremse wird verlängert – aktuell bis Ende 2029. In ausgewiesenen angespannten Wohnungsmärkten bleibt die Kappung der Neuvertragsmiete auf maximal +10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete bestehen. Das gilt insbesondere für viele städtische Regionen.


2. Modernisierte Index- und Mietvertragsformen

Ab 2026 stehen gesetzliche Anpassungen bei Index- und Staffelmietverträgen an: Ihre Anwendung wird enger geregelt, um starke Mietsteigerungen durch Preisindizes zu begrenzen. Außerdem werden möblierte Vermietungen verstärkt in den Blick genommen.


3. Energieeffizienz & EU-Gebäuderichtlinie

Deutschland setzt die neue EU-Gebäuderichtlinie bis Mai 2026 in nationales Recht um – voraussichtlich über eine Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Das bedeutet höhere Anforderungen an Energieeffizienz, Dokumentation und energetische Modernisierung für Bestands- und Neubauten.


4. Heiz- und Nebenkostenabrechnung

Seit dem Abrechnungsjahr 2025/2026 besteht die Pflicht zur verbrauchsabhängigen Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten. Unterbleibt diese, können Mieter eine Kürzung ihrer Heizkostenanteile geltend machen.


5. CO₂-Preis und Heizsystem-Regelungen

Für Öl- und Gasheizungen greift ab 2026 der nationale CO₂-Preis, was zu höheren Betriebskosten führen kann. Zugleich treten 65-%-Regeln für neue Heizungsanlagen in Kraft (zeitlich gestaffelt) und beeinflussen Investitionsentscheidungen bei Modernisierungen.


6. Grundsteuer & Nebenkostenumlage

Auch wenn die große Reform bereits 2025 startete, spielt die neue Grundsteuer 2026 weiterhin eine wichtige Rolle bei der Nebenkostenabrechnung: Vermieter können sie – soweit vertraglich vereinbart – auf ihre Mieter umlegen.


7. Förderbedingungen & Modernisierungen

Parallel zu den gesetzlichen Vorgaben aktualisiert der Gesetzgeber zahlreiche Förderprogramme für energetische Sanierungen. Eigentümer sollten diese Förderkulisse frühzeitig prüfen, um Fördermittel optimal zu nutzen.


Fazit

2026 ist geprägt von einer Kombination aus weiter bestehenden Mietrechtsregeln, steigenden Energie- und Effizienzanforderungen sowie einer verstärkten Fokussierung auf verbrauchsabhängige Abrechnung und CO₂-Kosten. Für Eigentümer und Vermieter heißt das: rechtzeitig informieren, Verträge prüfen und energetische Maßnahmen planen, um rechtlich und wirtschaftlich auf der sicheren Seite zu sein.

 
 
 

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